Gesunde Fette: Wirkung, Lebensmittel und warum sie wichtig sind

chatgpt image 8. juli 2026, 22 50 33

Lesedauer: ca. 12 Minuten

Fette galten lange Zeit als der Hauptverursacher von Übergewicht und Herz Kreislauf Erkrankungen. Viele Menschen versuchten deshalb über Jahre hinweg, möglichst fettarm zu essen. Heute zeigt die Wissenschaft jedoch ein deutlich differenzierter Gesunde Fette: Wirkung, Lebensmittel und warum sie wichtig sind

Fette gehören neben Kohlenhydraten und Eiweiß zu den drei Makronährstoffen und sind ein unverzichtbarer Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Dennoch genießen sie bis heute einen schlechten Ruf. Viele Menschen verbinden Fett automatisch mit Übergewicht oder Herz Kreislauf Erkrankungen und versuchen deshalb, möglichst fettarm zu essen.

Die Wissenschaft zeigt jedoch ein deutlich differenzierteres Bild. Fett ist weit mehr als nur ein Energielieferant. Es schützt unsere Organe, unterstützt die Funktion des Gehirns und Nervensystems, ermöglicht die Aufnahme wichtiger Vitamine und ist am Aufbau jeder einzelnen Körperzelle beteiligt. Ohne Fett könnten zahlreiche lebenswichtige Prozesse nicht stattfinden.

Entscheidend ist daher nicht, Fett grundsätzlich zu vermeiden, sondern die Qualität der aufgenommenen Fette zu berücksichtigen. Während ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen, Nüssen oder fettreichem Seefisch mit positiven gesundheitlichen Effekten in Verbindung gebracht werden, sollte der Während ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen, Nüssen, Samen oder fettreichem Seefisch mit positiven gesundheitlichen Effekten in Verbindung gebracht werden, sollten stark verarbeitete Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Transfettsäuren möglichst nur selten auf dem Speiseplan stehen. Auch bei gesättigten Fettsäuren kommt es auf die Gesamtmenge und die Zusammensetzung der Ernährung an, nicht auf den vollständigen Verzicht.

In diesem Leitartikel erfährst du, welche Fettarten es gibt, welche Aufgaben Fette im Körper übernehmen, welche Lebensmittel besonders empfehlenswert sind und wie du hochwertige Fette sinnvoll in deinen Alltag integrieren kannst.

Inhaltsverzeichnis

  • Das Wichtigste auf einen Blick
  • Was sind Fette?
  • Aufbau eines Fettmoleküls
  • Welche Fettarten gibt es?
  • Welche Aufgaben erfüllen Fette im Körper?
  • Gesunde Fettquellen
  • Weniger empfehlenswerte Fettquellen
  • Welche Öle eignen sich zum Braten?
  • Wie viel Fett braucht der Körper?
  • Fette und Cholesterin
  • Fette und Abnehmen
  • Wusstest du schon?
  • Wissenschaft kompakt
  • WorklifeHealth Tipp
  • Für den Alltag
  • Häufige Fehler
  • Häufig gestellte Fragen
  • Fazit

Was sind Fette?

Fette gehören neben Kohlenhydraten und Eiweiß zu den drei Makronährstoffen. Sie liefern Energie, dienen als Energiespeicher und übernehmen zahlreiche lebenswichtige Aufgaben im menschlichen Körper.

Chemisch betrachtet bestehen die meisten Nahrungsfette aus sogenanntenTriglyceriden. Diese setzen sich aus einem Glycerinmolekül und drei Fettsäuren zusammen. Die Eigenschaften eines Fettes hängen dabei maßgeblich davon ab, welche Fettsäuren enthalten sind.

Im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Eiweiß liefern Fette mit 9 Kilokalorien pro Gramm die höchste Energiemenge aller Makronährstoffe. Dadurch eignen sie sich besonders gut als langfristiger Energiespeicher.

Fette sind sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln enthalten. Während pflanzliche Lebensmittel häufig einen höheren Anteil ungesättigter Fettsäuren liefern, enthalten tierische Produkte oft größere Mengen gesättigter Fettsäuren. Beide können Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Entscheidend ist das Gesamtbild der Ernährung.

Aufbau eines Fettmoleküls

Um zu verstehen, warum verschiedene Fette unterschiedliche Eigenschaften besitzen, lohnt sich ein Blick auf ihren Aufbau.

Ein Fettmolekül besteht aus:

  • einem Glycerinmolekül
  • drei Fettsäuren

Die Fettsäuren unterscheiden sich unter anderem in:

  • ihrer Kettenlänge
  • der Anzahl der Doppelbindungen
  • ihrer räumlichen Struktur

Genau diese Unterschiede bestimmen, ob ein Fett überwiegend flüssig oder fest ist und welche Eigenschaften es im Körper besitzt.

Je mehr ungesättigte Fettsäuren enthalten sind, desto flüssiger ist ein Fett meist bei Raumtemperatur. Deshalb sind Olivenöl oder Rapsöl flüssig, während Butter überwiegend fest ist.

Welche Fettarten gibt es?

Nicht alle Fette sind gleich. Je nach Aufbau der enthaltenen Fettsäuren unterscheiden sie sich in ihren Eigenschaften und ihrem Vorkommen.

Grundsätzlich lassen sich Fettsäuren in vier Gruppen einteilen:

  • gesättigte Fettsäuren
  • einfach ungesättigte Fettsäuren
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • Transfettsäuren

Jede dieser Gruppen wird im weiteren Verlauf des Artikels ausführlich erklärt.

Gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren besitzen keine Doppelbindungen. Dadurch sind sie besonders stabil und bei Raumtemperatur häufig fest.

Sie kommen unter anderem vor in:

  • Butter
  • Käse
  • Sahne
  • Wurst
  • fettreichem Fleisch
  • Kokosfett
  • Palmöl

Gesättigte Fettsäuren sind weder grundsätzlich „gut“ noch „schlecht“. Sie können Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Fachgesellschaften empfehlen jedoch, einen größeren Anteil der Fettzufuhr über ungesättigte Fettsäuren zu decken.

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Einfach ungesättigte Fettsäuren besitzen eine Doppelbindung in ihrer chemischen Struktur. Sie gelten als wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und kommen vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln vor.

Besonders bekannt ist die Ölsäure, die unter anderem in Olivenöl, Avocados und verschiedenen Nüssen enthalten ist.

Lebensmittel mit vielen einfach ungesättigten Fettsäuren:

  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • Avocados
  • Mandeln
  • Haselnüsse
  • Cashewkerne
  • Erdnüsse

Viele dieser Lebensmittel liefern neben gesunden Fettsäuren zusätzlich Ballaststoffe, Vitamin E und weitere wertvolle Pflanzenstoffe.

Tabelle: Gute Quellen einfach ungesättigter Fettsäuren

LebensmittelBesonderheit
OlivenölReich an Ölsäure
RapsölGünstiges Fettsäuremuster
AvocadoEnthält zusätzlich Ballaststoffe
MandelnVitamin E und Magnesium
HaselnüsseReich an ungesättigten Fetten
ErdnüsseGute pflanzliche Fettquelle

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren besitzen zwei oder mehr Doppelbindungen. Einige von ihnen sind essenziell. Das bedeutet, der Körper kann sie nicht selbst herstellen und muss sie über die Nahrung aufnehmen.

Zu den wichtigsten gehören:

  • Omega 3 Fettsäuren
  • Omega 6 Fettsäuren

Beide übernehmen zahlreiche Funktionen im Körper und sind Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.

Omega 3 Fettsäuren

Omega 3 Fettsäuren zählen zu den bekanntesten mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Zu ihnen gehören:

  • Alpha Linolensäure (ALA)
  • Eicosapentaensäure (EPA)
  • Docosahexaensäure (DHA)

Während ALA überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt, befinden sich EPA und DHA hauptsächlich in fettreichem Seefisch.

Gute Omega-3 Quellen

LebensmittelBesonderheit
LachsReich an EPA und DHA
HeringHoher Omega 3 Gehalt
MakreleSehr gute Quelle
SardinenReich an Omega 3
LeinölReich an ALA
LeinsamenPflanzliche Omega 3 Quelle
ChiasamenEnthalten ALA
WalnüsseGute pflanzliche Alternative

Omega 3 Fettsäuren werden unter anderem mit einer normalen Herzfunktion in Verbindung gebracht. EPA und DHA tragen bei einer ausreichenden täglichen Aufnahme zur normalen Herzfunktion bei. DHA trägt außerdem zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und Sehkraft bei. Diese gesundheitsbezogenen Aussagen gelten unter den in der EU zugelassenen Verwendungsbedingungen.

Omega 6 Fettsäuren

Omega 6 Fettsäuren gehören ebenfalls zu den essenziellen Fettsäuren.

Sie kommen unter anderem vor in:

  • Sonnenblumenöl
  • Maiskeimöl
  • Sojaöl
  • Kürbiskernen
  • Sesam
  • Walnüssen

Omega 6 Fettsäuren sind wichtig. In einer ausgewogenen Ernährung geht es nicht darum, sie zu vermeiden, sondern unterschiedliche Fettquellen sinnvoll zu kombinieren.

Transfettsäuren

Transfettsäuren unterscheiden sich deutlich von den zuvor beschriebenen Fettarten.

Sie entstehen hauptsächlich:

  • bei der industriellen Härtung pflanzlicher Fette
  • bei sehr starkem Erhitzen bestimmter Öle
  • teilweise beim Frittieren

Sie kommen unter anderem vor in:

  • Pommes
  • Donuts
  • Blätterteig
  • industriellem Gebäck
  • einigen Fertiggerichten

Die Aufnahme von Transfettsäuren sollte möglichst gering gehalten werden.

Wusstest du schon?

Olivenöl besteht zu einem großen Teil aus einfach ungesättigten Fettsäuren. Gleichzeitig enthält es natürliche Pflanzenstoffe wie Polyphenole, die für Geschmack und Stabilität des Öls verantwortlich sind.

Fettarten im direkten Vergleich

FettartEmpfehlenswertTypische Lebensmittel
🟢 Einfach ungesättigte Fettsäuren⭐⭐⭐⭐⭐Olivenöl, Avocado, Mandeln
🟢 Mehrfach ungesättigte Fettsäuren⭐⭐⭐⭐⭐Lachs, Walnüsse, Leinöl
🟡 Gesättigte Fettsäuren⭐⭐⭐Butter, Käse, Fleisch
🔴 TransfettsäurenFrittierte Lebensmittel, industrielles Gebäck

Welche Aufgaben erfüllen Fette im Körper?

Fette sind weit mehr als ein Energielieferant. Sie übernehmen zahlreiche lebenswichtige Funktionen und sind an nahezu allen Prozessen des Körpers beteiligt. Ohne eine ausreichende Fettzufuhr könnten wichtige Organe, das Nervensystem und der Stoffwechsel nicht optimal funktionieren.

Im Folgenden erfährst du, welche Aufgaben Fette im Körper übernehmen und warum sie für unsere Gesundheit unverzichtbar sind.

Fette liefern Energie

Mit 9 Kilokalorien pro Grammliefern Fette mehr als doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate oder Eiweiß. Dadurch stellen sie den energiereichsten Makronährstoff dar.

Während Kohlenhydrate vor allem für kurzfristig verfügbare Energie sorgen, dienen Fette dem Körper als langfristige Energiereserve. Überschüssige Energie wird in Form von Körperfett gespeichert und kann bei Bedarf wieder genutzt werden, beispielsweise während längerer körperlicher Belastungen oder Phasen mit geringer Energiezufuhr.

Diese Fähigkeit war im Laufe der Evolution überlebenswichtig und ermöglicht es dem Körper, auch in Zeiten eines Nahrungsmangels Energie bereitzustellen.

Fette unterstützen Gehirn und Nervensystem

Das Gehirn besteht zu einem erheblichen Teil aus Fett. Insbesondere bestimmte mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind wichtige Bestandteile der Zellmembranen von Nervenzellen.

Vor allem die Omega 3 Fettsäure DHA (Docosahexaensäure)spielt eine bedeutende Rolle für die normale Funktion des Gehirns und der Netzhaut des Auges.

Auch die Isolierung der Nervenfasern erfolgt durch fettreiche Strukturen. Diese sogenannte Myelinscheide sorgt dafür, dass elektrische Signale schnell und effizient weitergeleitet werden können.

Bestandteil jeder Körperzelle

Jede einzelne Körperzelle ist von einer Zellmembran umgeben.

Diese Zellmembran besteht überwiegend aus sogenannten Phospholipiden, einer speziellen Form von Fetten.

Die Zellmembran erfüllt zahlreiche Aufgaben:

  • Schutz der Zelle
  • Austausch von Nährstoffen
  • Kommunikation zwischen Zellen
  • Stabilität der Zellstruktur

Ohne ausreichend Fett könnten sich Körperzellen nicht normal aufbauen oder erneuern.

Aufnahme fettlöslicher Vitamine

Einige Vitamine können vom Körper nur gemeinsam mit Fett aufgenommen werden.

Dazu gehören:

  • Vitamin A
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K

Fehlt Fett in einer Mahlzeit vollständig, kann die Aufnahme dieser Vitamine eingeschränkt sein.

Deshalb kann es sinnvoll sein, beispielsweise einen Salat mit etwas Olivenöl oder Nüssen zu ergänzen.

Ausgangsstoff für Hormone

Fette sind an der Bildung verschiedener Hormone beteiligt.

Unter anderem dient Cholesterin als Ausgangsstoff für:

  • Vitamin D
  • Gallensäuren
  • Sexualhormone wie Östrogen und Testosteron
  • Cortisol

Diese Stoffe übernehmen zahlreiche Aufgaben im Körper und sind unter anderem an Wachstum, Stoffwechsel und Fortpflanzung beteiligt.

Schutz der inneren Organe

Körperfett schützt empfindliche Organe wie:

  • Herz
  • Nieren
  • Leber

Das Fettpolster wirkt dabei ähnlich wie ein Stoßdämpfer und hilft, mechanische Belastungen abzufangen.

Wärmeregulation

Unter der Haut befindet sich eine Fettschicht, die den Körper gegen Wärmeverlust isoliert.

Gerade bei niedrigen Außentemperaturen trägt sie dazu bei, die Körpertemperatur konstant zu halten.

Sättigung und Genuss

Fett beeinflusst nicht nur den Geschmack von Lebensmitteln, sondern trägt auch zum Sättigungsgefühl bei.

Da fettreiche Mahlzeiten langsamer verdaut werden als viele kohlenhydratreiche Lebensmittel, können sie länger sättigen.

Deshalb kann eine ausgewogene Mahlzeit mit hochwertigen Fettquellen dazu beitragen, Heißhunger vorzubeugen.

Bedeutung für Wachstum und Entwicklung

Insbesondere während Schwangerschaft, Stillzeit sowie im Kindes und Jugendalter sind Fette von großer Bedeutung.

Sie liefern Energie für Wachstum und Entwicklung und stellen essenzielle Fettsäuren bereit, die der Körper nicht selbst bilden kann.

Eine ausreichende Versorgung unterstützt zahlreiche Entwicklungsprozesse.

Wusstest du schon?

Selbst schlanke Erwachsene speichern mehrere Kilogramm Fettgewebe. Dieses dient nicht nur als Energiereserve, sondern schützt Organe, reguliert die Körpertemperatur und produziert hormonähnliche Botenstoffe, die verschiedene Stoffwechselprozesse beeinflussen.

Wissenschaft kompakt

Fette erfüllen weit mehr Aufgaben als nur die Bereitstellung von Energie. Sie sind Bestandteil jeder Zellmembran, ermöglichen die Aufnahme fettlöslicher Vitamine, dienen als Ausgangsstoff verschiedener Hormone und liefern essenzielle Fettsäuren, die über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Fachgesellschaften empfehlen daher nicht, Fett möglichst stark zu reduzieren, sondern den Schwerpunkt auf hochwertige Fettquellen zu legen.

Gesunde Fettquellen

Nicht alle fetthaltigen Lebensmittel sind gleich. Viele Lebensmittel liefern neben hochwertigen Fettsäuren gleichzeitig Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe oder Eiweiß. Daher sollte nicht der Fettgehalt allein bewertet werden, sondern das gesamte Lebensmittel.

Besonders empfehlenswert sind möglichst unverarbeitete Lebensmittel, die reich an einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind.

Pflanzliche Öle

Pflanzliche Öle gehören zu den wichtigsten Fettquellen einer ausgewogenen Ernährung. Je nach Öl unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Zusammensetzung.

Olivenöl

Olivenöl ist ein fester Bestandteil der mediterranen Ernährung. Es enthält überwiegend einfach ungesättigte Fettsäuren sowie natürliche Pflanzenstoffe.

Es eignet sich besonders für:

  • Salate
  • Gemüse
  • leichte Bratgerichte
  • mediterrane Küche

Rapsöl

Rapsöl besitzt ein besonders günstiges Fettsäuremuster.

Es enthält:

  • einfach ungesättigte Fettsäuren
  • Omega 3 Fettsäuren
  • Omega 6 Fettsäuren

Durch seinen neutralen Geschmack eignet es sich sowohl für kalte Speisen als auch zum Braten.

Leinöl

Leinöl gehört zu den pflanzlichen Lebensmitteln mit dem höchsten Gehalt an Alpha Linolensäure (ALA), einer Omega 3 Fettsäure.

Da Leinöl sehr empfindlich gegenüber Hitze ist, sollte es ausschließlich für kalte Speisen verwendet werden.

Geeignet für:

  • Quark
  • Salate
  • Bowls
  • Kartoffeln

Nüsse und Samen

Nüsse und Samen zählen zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln überhaupt.

Sie liefern:

  • hochwertige Fettsäuren
  • pflanzliches Eiweiß
  • Ballaststoffe
  • Magnesium
  • Vitamin E
  • sekundäre Pflanzenstoffe

Bereits kleine Mengen können eine ausgewogene Ernährung sinnvoll ergänzen.

Besonders empfehlenswert:

  • Walnüsse
  • Mandeln
  • Haselnüsse
  • Pistazien
  • Cashewkerne
  • Leinsamen
  • Chiasamen
  • Kürbiskerne
  • Sonnenblumenkerne

Avocado

Die Avocado enthält überwiegend einfach ungesättigte Fettsäuren und liefert zusätzlich Ballaststoffe, Kalium sowie verschiedene Vitamine.

Sie eignet sich beispielsweise als:

  • Brotaufstrich
  • Salatzutat
  • Dip
  • Bestandteil von Bowls

Fettreicher Seefisch

Fettreiche Fischarten liefern die Omega 3 Fettsäuren EPA und DHA.

Dazu gehören:

  • Lachs
  • Makrele
  • Hering
  • Sardinen

Viele Ernährungsempfehlungen raten dazu, regelmäßig Fisch zu verzehren. Wer keinen Fisch isst, sollte auf pflanzliche Omega 3 Quellen achten. Ob eine Ergänzung sinnvoll ist, hängt von der individuellen Ernährungssituation ab.

Lebensmittel mit gesunden Fetten

LebensmittelFettartBesonderheiten
Olivenöleinfach ungesättigtvielseitig verwendbar
Rapsöleinfach und mehrfach ungesättigtgünstiges Fettsäuremuster
Avocadoeinfach ungesättigtBallaststoffe und Kalium
Walnüssemehrfach ungesättigtOmega 3 Quelle
Mandelneinfach ungesättigtVitamin E
Haselnüsseeinfach ungesättigtBallaststoffreich
PistazienungesättigtEiweiß und Ballaststoffe
Leinsamenmehrfach ungesättigtreich an ALA
Chiasamenmehrfach ungesättigtBallaststoffe
KürbiskerneungesättigtMagnesium
Sonnenblumenkernemehrfach ungesättigtVitamin E
LachsOmega 3EPA und DHA
HeringOmega 3hoher Fettgehalt
MakreleOmega 3reich an DHA
SardinenOmega 3zusätzlich Calcium
Oliveneinfach ungesättigtmediterrane Küche
Erdnüsseeinfach ungesättigtpflanzliches Eiweiß
Sesammehrfach ungesättigtCalcium
Tahinmehrfach ungesättigtaus Sesam hergestellt
Kokosnussüberwiegend gesättigtin Maßen genießen

Weniger empfehlenswerte Fettquellen

Einige Lebensmittel enthalten größere Mengen gesättigter Fettsäuren oder Transfettsäuren und gleichzeitig oft viel Zucker oder Salz. Sie können gelegentlich Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, sollten jedoch nicht regelmäßig in großen Mengen verzehrt werden.

Hierzu zählen unter anderem:

  • Pommes frites
  • Fast Food
  • Donuts
  • industrielles Gebäck
  • Tiefkühlpizza
  • Blätterteiggebäck
  • stark verarbeitete Snacks
  • stark verarbeitete Wurstwaren

Weniger empfehlenswerte Fettquellen

LebensmittelWarum nur gelegentlich?
Pommeshäufig viel Fett und Salz
Fast Foodhohe Energiedichte
Donutsviel Fett und Zucker
Kekseoft Transfette und Zucker
Tiefkühlpizzahäufig stark verarbeitet
Wurstwarenhoher Anteil gesättigter Fettsäuren
Chipsenergiereich und salzreich
Croissantsviel Butter und Energie

Welche Öle eignen sich zum Braten?

Nicht jedes Öl ist gleich hitzebeständig.Nicht jedes Öl ist gleich hitzebeständig.

Für kalte Speisen

  • Leinöl
  • Walnussöl
  • Kürbiskernöl

Zum Braten

  • Rapsöl
  • raffiniertes Olivenöl
  • High Oleic Sonnenblumenöl

Zum scharfen Anbraten

  • raffiniertes Rapsöl
  • raffiniertes Sonnenblumenöl

WorklifeHealth Tipp

Verwende unterschiedliche Fettquellen. Kombiniere pflanzliche Öle, Nüsse, Samen und fettreichen Fisch regelmäßig miteinander. So profitierst du von verschiedenen Fettsäuren und weiteren wertvollen Nährstoffen.

Wie viel Fett braucht der Körper?

Fett ist ein lebensnotwendiger Makronährstoff und sollte täglich Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Anders als häufig angenommen, geht es dabei nicht darum, möglichst wenig Fett aufzunehmen, sondern auf die richtige Menge und vor allem auf die Qualität der Fette zu achten.

Nach den Empfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung sollten bei Erwachsenen etwa 30 bis 35 Prozent der täglichen Energiezufuhr aus Fett stammen. Wie viele Gramm Fett dies konkret bedeutet, hängt vom individuellen Energiebedarf ab.

Beispiel

EnergiebedarfEmpfohlene Fettmenge pro Tag*
1.800 kcalca. 60 bis 70 g
2.000 kcalca. 65 bis 78 g
2.500 kcalca. 80 bis 97 g
3.000 kcalca. 95 bis 117 g

*Die Werte dienen als Orientierung und können je nach Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und körperlicher Aktivität variieren.

Wichtiger als eine exakte Grammzahl ist die Auswahl hochwertiger Fettquellen. Wer überwiegend Nüsse, Samen, pflanzliche Öle, Avocados und fettreichen Fisch verzehrt, nimmt in der Regel eine günstigere Fettzusammensetzung auf als jemand, der hauptsächlich stark verarbeitete Lebensmittel konsumiert.

Cholesterin einfach erklärt

Kaum ein Begriff sorgt rund um das Thema Fett für so viele Missverständnisse wie Cholesterin.

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die der Körper selbst bildet. Es ist lebensnotwendig und wird unter anderem für den Aufbau von Zellmembranen, die Bildung bestimmter Hormone, Vitamin D und Gallensäuren benötigt.

Der größte Teil des Cholesterins wird in der Leber hergestellt. Nur ein kleinerer Anteil stammt aus der Nahrung.

Da Cholesterin nicht wasserlöslich ist, wird es im Blut mithilfe spezieller Transportproteine transportiert.

LDL Cholesterin

LDL transportiert Cholesterin von der Leber zu den Körperzellen.

Ein dauerhaft erhöhter LDL Wert kann mit einem erhöhten Risiko für Herz Kreislauf Erkrankungen verbunden sein. Deshalb wird LDL häufig als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet. Diese Bezeichnung ist jedoch vereinfacht, da auch LDL wichtige Aufgaben im Körper erfüllt.

HDL Cholesterin

HDL transportiert überschüssiges Cholesterin zurück zur Leber, wo es weiterverarbeitet oder ausgeschieden werden kann.

Deshalb wird HDL häufig als „gutes Cholesterin“ bezeichnet.

Warum ist die Fettqualität wichtig?

Nicht jedes Fett beeinflusst den Fettstoffwechsel auf die gleiche Weise.

Eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren kann Teil eines herzgesunden Lebensstils sein. Gleichzeitig spielen viele weitere Faktoren eine Rolle, beispielsweise Bewegung, Körpergewicht, Rauchen oder genetische Einflüsse.

Fette und Herzgesundheit

Über viele Jahre stand Fett im Mittelpunkt der Diskussion um Herz Kreislauf Erkrankungen. Heute betrachtet die Wissenschaft das Thema differenzierter.

Nicht der Fettgehalt eines Lebensmittels allein entscheidet darüber, ob es gesund ist. Vielmehr kommt es auf das gesamte Lebensmittel und die gesamte Ernährungsweise an.

Eine Ernährung mit vielen pflanzlichen Lebensmitteln, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und hochwertigen Pflanzenölen wird häufig als günstig bewertet. Diese Ernährungsweise liefert neben hochwertigen Fettsäuren zahlreiche weitere gesundheitsrelevante Nährstoffe.

Die mediterrane Ernährung als Beispiel

Ein bekanntes Beispiel für eine ausgewogene Ernährungsweise ist die mediterrane Ernährung.

Sie zeichnet sich unter anderem aus durch:

  • reichlich Gemüse
  • Obst
  • Vollkornprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse
  • Olivenöl
  • regelmäßigen Fischverzehr

Mehr dazu erfährst du bald in unserem Artikel „Mediterrane Ernährung“.

Machen Fette dick?

Diese Frage gehört zu den häufigsten Ernährungsmythen.

Die kurze Antwort lautet:

Nein.

Kein einzelner Makronährstoff führt automatisch zu einer Gewichtszunahme.

Eine Gewichtszunahme entsteht dann, wenn über einen längeren Zeitraum mehr Energie aufgenommen als verbraucht wird. Dieser sogenannte Energieüberschuss kann unabhängig davon entstehen, ob die Kalorien überwiegend aus Fett, Kohlenhydraten oder Eiweiß stammen.

Da Fett mit 9 Kilokalorien pro Gramm besonders energiereich ist, können große Mengen fettreicher Lebensmittel das Erreichen eines Kalorienüberschusses erleichtern. Gleichzeitig sättigen viele fettreiche Lebensmittel jedoch auch gut und liefern wichtige Nährstoffe.

Entscheidend ist deshalb nicht der Verzicht auf Fett, sondern ein bewusster Umgang mit Portionsgrößen und die Auswahl hochwertiger Lebensmittel.

Fett und Gewichtsabnahme

Viele Diäten setzen auf eine möglichst geringe Fettzufuhr.

Heute weiß man jedoch, dass eine erfolgreiche Gewichtsabnahme von vielen Faktoren abhängt.

Dazu gehören unter anderem:

  • langfristige Ernährungsgewohnheiten
  • körperliche Aktivität
  • Schlaf
  • Stress
  • die gesamte Energiezufuhr

Eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Fettquellen kann daher auch während einer Gewichtsabnahme sinnvoll sein.

Wusstest du schon?

Nüsse gehören trotz ihres hohen Fettgehalts zu den Lebensmitteln, die in einer ausgewogenen Ernährung häufig empfohlen werden. Sie liefern neben Fett auch Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Deshalb sollte nicht nur der Fettgehalt eines Lebensmittels betrachtet werden, sondern seine gesamte Nährstoffzusammensetzung.

Wissenschaft kompakt

Fette gehören zu den lebensnotwendigen Makronährstoffen. Aktuelle Ernährungsempfehlungen legen den Schwerpunkt nicht auf eine möglichst fettarme Ernährung, sondern auf eine günstige Fettqualität. Besonders empfehlenswert sind überwiegend ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen, Nüssen, Samen und fettreichem Seefisch als Bestandteil einer insgesamt ausgewogenen Ernährungsweise.

Für den Alltag

Gesunde Fette lassen sich oft schon mit kleinen Veränderungen unkompliziert in den Speiseplan integrieren. Dabei geht es nicht darum, bestimmte Lebensmittel vollständig zu meiden, sondern bewusste Entscheidungen zu treffen und überwiegend hochwertige Fettquellen auszuwählen.

1. Pflanzliche Öle bevorzugen

Verwende für Salate oder kalte Speisen bevorzugt hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl oder Leinöl. Zum Braten eignet sich beispielsweise Rapsöl aufgrund seiner guten Hitzestabilität.

2. Regelmäßig Nüsse essen

Eine kleine Portion ungesalzener Nüsse kann eine sinnvolle Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung sein. Bereits eine Handvoll liefert wertvolle Fettsäuren sowie Ballaststoffe, Vitamin E und Magnesium.

3. Fettreichen Fisch einplanen

Wenn du Fisch isst, können fettreiche Sorten wie Lachs, Hering oder Makrele eine gute Quelle für Omega 3 Fettsäuren sein.

4. Avocado bewusst einsetzen

Avocados liefern viele einfach ungesättigte Fettsäuren und eignen sich beispielsweise als Brotaufstrich, im Salat oder als Bestandteil von Bowls.

5. Frittierte Lebensmittel reduzieren

Frittierte Speisen müssen nicht komplett gemieden werden, sollten jedoch eher die Ausnahme als die Regel sein.

6. Samen regelmäßig verwenden

Leinsamen, Chiasamen oder Kürbiskerne lassen sich leicht in Müsli, Joghurt oder Salate integrieren.

7. Etiketten lesen

Ein Blick auf die Zutatenliste hilft dabei, stark verarbeitete Produkte mit ungünstiger Fettzusammensetzung zu erkennen.

8. Auf Vielfalt achten

Nutze verschiedene Fettquellen. Kein einzelnes Lebensmittel liefert alle gewünschten Fettsäuren.

9. Fett ist Teil einer ausgewogenen Ernährung

Gesunde Ernährung bedeutet nicht fettfreie Ernährung. Vielmehr sollte Fett bewusst und in angemessenen Mengen konsumiert werden.

10. Das Gesamtbild zählt

Nicht einzelne Lebensmittel entscheiden über eine gesunde Ernährung, sondern die gesamte Ernährungsweise.

Häufige Fehler

Viele Mythen rund um Fett halten sich bis heute. Diese Irrtümer führen häufig dazu, dass Menschen unnötig auf wichtige Lebensmittel verzichten.

Fett grundsätzlich vermeiden

Der Körper benötigt Fett für zahlreiche lebenswichtige Funktionen. Ein vollständiger Verzicht ist weder sinnvoll noch empfehlenswert.

Alle gesättigten Fettsäuren als ungesund betrachten

Gesättigte Fettsäuren können Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Entscheidend ist die gesamte Fettqualität.

Nur auf den Fettgehalt achten

Ein Lebensmittel mit höherem Fettgehalt kann dennoch sehr nährstoffreich sein. Nüsse oder Avocados sind gute Beispiele dafür.

Kokosöl als Wundermittel ansehen

Kokosöl enthält überwiegend gesättigte Fettsäuren. Es kann gelegentlich verwendet werden, ist jedoch nicht automatisch gesünder als andere pflanzliche Öle.

Nüsse wegen ihres Fettgehalts meiden

Nüsse liefern hochwertige Fettsäuren sowie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe.

Light-Produkte automatisch bevorzugen

Fettreduzierte Produkte enthalten teilweise mehr Zucker oder andere Zusätze. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich.

Häufig gestellte Fragen

Sind Fette gesund?

Ja. Fette sind lebensnotwendig. Entscheidend sind vor allem die Art der Fettsäuren und eine ausgewogene Ernährung.

Welche Fette sind besonders empfehlenswert?

Vor allem einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen, Nüssen, Samen und fettreichem Seefisch.

Ist Olivenöl gesund?

Olivenöl liefert überwiegend einfach ungesättigte Fettsäuren und ist Bestandteil der mediterranen Ernährung.

Ist Butter ungesund?

Butter kann Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein, sollte jedoch nicht die wichtigste Fettquelle darstellen.

Welche Lebensmittel enthalten Omega 3?

Unter anderem Lachs, Hering, Makrele, Walnüsse, Leinöl, Leinsamen und Chiasamen.

Ist Kokosöl gesund?

Kokosöl enthält überwiegend gesättigte Fettsäuren. Es kann gelegentlich verwendet werden, sollte jedoch nicht als einziges Speiseöl dienen.

Sind Nüsse trotz ihres Fettgehalts gesund?

Ja. Nüsse liefern neben hochwertigen Fettsäuren auch Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Welche Öle eignen sich zum Braten?

Rapsöl oder raffiniertes Olivenöl eignen sich gut zum Braten. Empfindliche Öle wie Leinöl sollten ausschließlich für kalte Speisen verwendet werden.

Wie viel Fett sollte ich täglich essen?

Die individuelle Menge hängt vom persönlichen Energiebedarf ab. Als Orientierung empfehlen Fachgesellschaften, etwa 30 bis 35 Prozent der täglichen Energie über Fett aufzunehmen.

Sollte ich Fett beim Abnehmen vermeiden?

Nein. Auch während einer Gewichtsabnahme sind hochwertige Fettquellen sinnvoll. Entscheidend ist die gesamte Energiebilanz.

Enthalten pflanzliche Lebensmittel genügend gesunde Fette?

Ja. Nüsse, Samen, Avocados und hochwertige Pflanzenöle liefern viele ungesättigte Fettsäuren.

Fazit

Fette sind ein unverzichtbarer Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und erfüllen zahlreiche lebenswichtige Aufgaben. Sie liefern Energie, schützen Organe, unterstützen Gehirn und Nervensystem, ermöglichen die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und tragen zum Aufbau jeder Körperzelle bei.

Entscheidend ist nicht, Fett möglichst stark zu reduzieren, sondern die Qualität der aufgenommenen Fette zu berücksichtigen. Pflanzliche Öle, Nüsse, Samen, Avocados und fettreicher Seefisch liefern wertvolle Fettsäuren und können einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten.

Eine gesunde Ernährung zeichnet sich nicht durch den Verzicht auf einzelne Nährstoffe aus, sondern durch Vielfalt, Ausgewogenheit und langfristig umsetzbare Gewohnheiten.

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Quellen

Für diesen Artikel wurden Empfehlungen und Informationen unter anderem auf Basis folgender Fachquellen zusammengefasst:

  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung
  • Bundeszentrum für Ernährung
  • European Food Safety Authority
  • World Health Organization

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